Dienstag, 25.06.2019
Riesenjubel! Steiermark und Wien stehen im Finale
Steiermark und Wien stehen im Finale der 44. Sparkasse Schülerliga Bundesmeisterschaft Fußball

Herrliche Bedingungen und eine tolle, lautstarke Kulisse sorgten für einen würdigen Halbfinal-Rahmen in der Sportschule Lindabrunn. Die SMS Graz Bruckner (Steiermark) setzte sich in einer intensiven Partie gegen das PG Mehrerau (Vorarlberg) mit 4:1 (2:1) durch und trifft im Endspiel auf die AHS Wien West (Wien), das gegen die Lokalmatadore der BG Zehnergasse Wr. Neustadt (Niederösterreich) mit 4:3 (2:0) erfolgreich blieb.

Steiermark siegt nach frühem Schock

Mit Vorarlberg und der Steiermark trafen vermutlich die beiden besten Defensiven aufeinander. Dennoch begann das erste Halbfinal-Duell mit einer kalten Dusche für die SMS Graz Bruckner. Bereits nach wenigen Augenblicken senkte sich eine weite Freistoßflanke des Vorarlberger Felix Oberwaditzer gefährlich im Strafraum, die steirische Defensive kam zu spät und lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit. Doch kurz vor dem Pausenpfiff drehten die Steirer auf. Nino Kutos besorgte nach herrlicher Ballbehandlung den Ausgleich (27.), Armin Icanovic versetzte die steirischen Anhänger mit dem Treffer zum 2:1 in Ekstase (31.)

Dies sollte der Knackpunkt in einer sehr rassigen Partie sein. Steiermark ließ im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen und hatte die meiste Zeit Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit Ausnahme ein paar weniger Chancen gegen Ende der Partie, wurden die Angriffe der Ländle-Kicker zumeist schon früh gestoppt. Durch zwei zielstrebig zu Ende gespielte Kontersituationen, setzte die SMS Graz Bruckner in den letzten Spielminuten dem Spiel den Deckel drauf. Tobias Martin (69.) und Nino Kutos (70.) zeichneten dafür verantwortlich.

Manfred Wenzl, Betreuer der SMS Graz Bruckner: „Das frühe Gegentor war ein kleiner Schock, der Ausgleich allerdings eine große Befreiung. Die Wende war dann schlussendlich das Tor zum 2:1, das hat die Vorarlberger sichtlich frustriert. Wir haben zwar selbst nicht viele klare Torchancen vorgefunden, aber dank unserer Defensive hatten wir das Spiel gut im Griff. Der Sieg fällt wohl etwas zu hoch aus, unverdient ist er allerdings nicht. Im Finale gegen Wien ist es vor allem wichtig, deren Offensive in Griff zu bekommen. Wir werden uns nicht verstecken und versuchen, den Wienern einen tollen Fight zu bieten.“

Wien abermals im Endspiel

Im zweiten Semifinale kam es zum Ost-Duell zwischen der AHS Wien West und dem BG Zehnergasse Wr. Neustadt. In der Anfangs-Viertelstunde lief das Spiel wie auf einer schiefen Ebene ab, Wien dominierte nach Belieben und hätte bereits nach zehn Minuten mit 3:0 führen müssen. Es fiel allerdings nur ein Treffer. Yasin Mankan nutzte seinen dritten Hochkaräter zur verdienten Führung (10.). Erst nach 20 Spielminuten erfingen sich die Niederösterreicher. Bei einem Lattenkracher aus der Distanz hatte das Team von Helmut Friedl Pech. Just in dieser Phase setzten die Hauptstädter einen drauf: Abermals Mankan, der einen ungenauen Rückpass der Neustädter eroberte, blieb vor dem leeren Tor ruhig und besorgte die komfortable 2:0-Pausenführung (31.).

Weil aller guten Dinge drei sind, eröffnete Mankan die zweite Hälfte standesgemäß. Sein Treffer zum 3:0 (38.) war die endgültige Entscheidung. Zwar konnte das BG Zehnergasse Wiener Neustadt in Person von Sebastian Orgler auf 3:1 verkürzen (41.), viel mehr als ein kurzer Hoffnungsschimmer war es aber nicht. Der Kapitän der Wiener schnürte den Viererpack, der den 3-Tore-Vorsprung wiederherstellte (50.).

In der Schlussphase bewies Niederösterreich enorme Kämpferqualitäten. Sebastian Orgler verbuchte durch zwei weitere Treffer einen Hattrick (58., 66.) und brachte die Wiener somit nochmal gehörig unter Druck. Mit Geschick und dem notwendigen Glück brachte die AHS Wien West den Vorsprung über die Zeit und genießt nun am Mittwoch einen Ruhetag vor dem großen Finale gegen die SMS Graz Bruckner.

Bernd Schreiner, Trainer der AHS Wien West: „60 Minuten lang war es ein sehr gutes Spiel von uns, vor allem in Halbzeit 1 waren wir sehr dominant. Nach der Pause hat uns Niederösterreich extrem gefordert, an dieser Stelle möchte ich ein großes Kompliment an die Burschen und ihr Trainerteam aussprechen. Es war ein hochklassiges Halbfinale, das wir am Ende mit etwas Glück, aber unterm Strich auch verdient für uns entschieden haben.

Morgen – Mittwoch, 26.06., ab 09:30 Uhr– geht die 44. Sparkasse Schülerliga Bundesmeisterschaft in den vierten Turniertag. Spielort ist erneut die Sportschule Lindabrunn. Die Platzierungsspiele können morgen im Livestream unter www.sparkasse-schuelerliga.at mitverfolgt werden. 

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Über die Sparkasse Schülerliga:
Die Sparkasse Schülerliga Fußball wurde 1975 gegründet und ist seither der größte Schulsportbewerb Österreichs. Seit 2002 wird der Hallenbewerb ausgetragen, seit 2014 als Futsalbewerb. Seit 2016 ist ERREÀ Exklusivausstatter der Sparkasse Schülerliga und Co-Namensgeber der Veranstaltung.

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