Dienstag, 28.06.2022
Sport MS Linz/Kleinmünchen und PG Mehrerau messen sich um 45. Sparkasse-Schülerliga Titel
Neuauflage der Vorrunde: Oberösterreich und Vorarlberg im Bundesfinale

Der heutige dritte Turniertag hatte die beiden Halbfinalspiele auf dem Programm, die auch die nächtlichen Regenschauer in Salzburg nicht verhindern konnten. Die beiden Teams fanden perfekte Bedingungen in der Ziegler Stahlbau Arena vor und waren bereit den Einzug ins Finale der 45. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft zu fixieren. 

Klare Angelegenheit für die Sport MS Linz/Kleinmünchen
Amir Asani mit drei Treffern im Halbfinale

Gleich von Start weg wurden die Oberösterreicher ihrer Favoritenrolle gerecht und drängten die Tiroler tief in ihre eigene Hälfte. Für das Team von Markus Eberharter gab es kaum Entlastung. Dennoch dauerte es bis zur 15. Minute ehe Amir Asani für die Linzer die verdiente 1:0-Führung per einen Freistoß herstellte. Die anschließenden Treffer von Giho Sagarijev (18.), Amir Asani (29., 34.) sorgten noch vor der Halbzeitpause für klare Verhältnisse.

Nach dem Seitenwechsel waren die Linzer weiter die tonangebende Mannschaft, blieben weiter druckvoll und erarbeiteten sich eine gute Möglichkeit nach der anderen. Zwei Aluminiumtreffer und einige Ungenauigkeiten im Abschluss verhinderten allerdings einen höheren Erfolg am dritten Turniertag. Den letzten Treffer zum 5:0-Sieg steuerte Tambi Elias in Minute 53 bei.

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Marco Mittermayr, Betreuer Sport MS Linz/Kleinmünchen: „Ich bin rundum mit der Leistung und dem Ergebnis zufrieden. Unser Matchplan war bei den Basics zu bleiben. Wir wissen, was wir zu tun haben, gegen den Ball und mit dem Ball. Es gibt fast keine Gegneranpassung mehr. Meine Jungs sind inzwischen soweit, dass sie selber wissen, was es braucht. Das wurde ab der ersten Minute umgesetzt, wodurch wir schnell für klare Verhältnisse gesorgt haben.

Markus Eberharter, Betreuer MS Wörgl: „Die Niederlage geht in jedem Fall in Ordnung. Die Linzer waren der Favorit und deutlich besser. Wir haben versucht uns bestmöglich zu verkaufen, was uns leider nur teilweise gelungen ist. Aus Niederlagen kann man dennoch viel lernen, soll Ansporn sein weiter hart an sich zu arbeiten und weiterzuentwickeln. Das habe ich meinen Burschen nach dem Spiel auch so mitgegeben.“ 

PG Mehrerau löst Finalticket
Fabio Ebner macht mit einem Trippelpack den Unterschied

Das zweite Halbfinale gestaltete sich durchwegs spannender, offener und mit ersten guten Ansätzen auf beiden Seiten. Die zwingenden Möglichkeiten blieben aber vorerst aus. Durch eine Unachtsamkeit in der Kärntner Abwehr konnte der Bann noch vor dem Seitenwechsel gebrochen werden. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte setzte sich Fabio Ebner (28.) im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und schoss unhaltbar zum 1:0 ein.

Mit dem Seitenwechsel spielte das PG Mehrerau seine Stärken weiter aus und Torgarant vom Dienst Fabio Ebner brachte sein Team mit Turniertreffer neun (47.) und zehn (57.) auf die Siegerstraße. In der Schlussphase wurde es dann plötzlich noch einmal spannend! Einen zentral angetragenen Weitschuss von Fabio Orieschnig (66.) ließ der Vorarlberger Schlussmann unglücklich ins Tor klatschen, wodurch beim Team des BG/BRG/SRG Lerchenfeld etwas Hoffnung aufkeimte. Die Klagenfurter gingen volles Risiko, warfen alles nach vorne und verkürzten tatsächlich nur drei Minuten später durch Philipp Friessnegger (69.) auf 2:3! Für den Lucky Punch reichte es, trotz der aufopferungsvollen Aufholjagd, aber schlussendlich nicht mehr.

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Simon Getzner, Betreuer PG Mehrerau: „Es ist super! Es ist ein Traum hier im Finale zu stehen. Wir haben zum ersten Mal als Vorarlberger Team die Chance die Bundesmeisterschaft zu gewinnen und das werden wir in jedem Fall versuchen. Mit dem Gegentor hat Kärnten die zweite Luft bekommen. Die Köpfe waren eigentlich schon unten und wir hätten das Spiel ruhig nach Hause spielen können. So ist es nochmal spannend geworden. Aber wir stehen im Finale und kennen auch die Stärken und Schwächen unseres Gegners und werden versuchen sie auf dem schwachen Fuß zu erwischen.“

Martin Doliner, Betreuer BG/BRG/SRG Lerchenfeld: „Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber die Leistung der letzten sechs Minuten war brutal. Wir sind leider zu spät aufgewacht und der Stürmer der Vorarlberger hat klar den Unterschied ausgemacht. Aber die Einstellung in den letzten Minuten, in denen wir aus einem 0:3 noch ein 2:3 gemacht haben, war Weltklasse. Unser Ziel war ein besseres Ergebnis als beim Futsalcup zu erzielen. Das ist uns gelungen. Im Spiel um Platz drei werden wir nochmal alles geben.“

Morgen – Mittwoch, 29. Juni, ab 09:30 Uhr – geht die 45. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft in den vorletzten Turniertag. Die Spiele um Platz fünf und sieben können morgen im Livestream auf der Website der Sparkasse-Schülerliga mitverfolgt werden.